Fütterung, Ernährung der Gelbrand-Scharnierschildkröte

Eine Mischung aus pflanzlicher und tierischer Kost ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere notwendig.

Etwa alle 3-5 Tage wird ausgiebig gefüttert. Neben süßem Obst und Beeren wie Erdbeeren, Banane, Birne, Himbeeren, Brombeeren, Apfel, Ananas, Mango, kann auch Lebendfutter angeboten werden. Das wären z.B. Heuschrecken, Grillen, Schnecken (Gehäuse- und Nacktschnecken), Zophobas, Regenwürmer, Süßwasserfisch. Als Frostfutter eigen sich junge Mäuse, nestjunge Ratten. Es wird auch von Cuoras berichtet, Löwenzahn fressen. Das lehnen meine Tiere aber strikt ab.

Erdbeeren

Beeren und überreifes süßes Obst sind sehr beliebt, die Farbe Rot gibt einen besonderen Futterreiz.

Eierschalen

Eierschalen sind ein guter Kalziumlieferant. Empfehlenswerter sind allerdings immer noch Sepiaschalen, da besteht auch keine Gefahr scharfer Kanten.

Aufgetaut: Futtermaus

Futtermäuse kann man in jedem guten Zoohandel oder online erwerben. Ein sehr beliebtes Futter bei den Tieren...


Mäuse beliebt

Die Mäuse werden meist im Ganzen Verschlungen, bei Futterneid werden die Mäuse aber auch oft unfreiwillig zerteilt.

 
 
Beim Fressen und Jagen sind die Schildkröten sehr geschickt. Die Beute wird kurz anvisiert und sofort mit einem schnellen Biss erbeutet. Man sollte sehr aufpassen, dass kleinere Tiere auch etwas abbekommen und besonders dass sie nicht gebissen werden!. Die Schildkröten sind sehr futterneidisch und schnappen ihren Artgenossen wann immer möglich das Futter aus dem Maul. Dabei gehen sie nicht zimperlich vor, was für kleine Köpfe sehr gefährlich werden kann.

Hinweis: Wirbeltiere (z.B. Mäuse) düfen nicht lebendig verfüttert werden. Man kauft sie daher am besten bereits gefroren.

Immer angeboten werden muss Sepiaschale, die besonders bei den Weibchen sehr wichtig und auch beliebt ist. Für die Bildung der Beschalung ihrer Eier ist dies unbedingt notwendig.